Sonja, ein dreizehnjähriges, pferdebegeistertes Mädchen, kümmert sich gemeinsam mit ihrer Freundin Melanie um zwei heruntergekommene Ponys auf einem Hof. Doch eines Tages taucht im Wald ein nachtschwarzes, verletztes Pferd auf, das Sonja durch den Nebel nach Parva trägt und sich dort als Einhorn entpuppt. Währenddessen findet Sonjas Freundin Melanie einen seltsamen Jungen, Darian, der auf der Suche nach dem Pferd Nachtfrost ist. Gemeinsam mit Sonjas Bruder Phillip machen sie sich auf die Suche nach Sonja.
Sonja findet unterdessen ein seltsames Amulett, das nur sie berühren kann. Mit zwei neuen Freunden aus dem Nomadenvolk der Elarim will sie das Amulett ihrer Besitzerin zurückbringen. Doch der Spürer, ein geheimnisvoller, gefürchteter Mann, ist hinter ihnen her.
Mein Fazit: Auch wenn das Buch auf den ersten Blick kitschig aussieht, die Geschichte ist es nicht. Von Sonja als Protagonistin und ihren alltäglichen Problemen wie Vorurteilen Erwachsener, nervigen Geschwistern und das Streben nach Anerkennung fühlt man sich sofort gefangengenommen. Die Welt ist mit viel Liebe ausgearbeitet und allein das Volk der Elarim und ihre seltsamen Reittiere sind es wert, das Buch zu lesen. Das Buch hat allerdings (bis jetzt?) nicht viel Tiefe und richtet sich eindeutig an das Zielpublikum im Alter von 10-12 Jahren. Für kurze Unterhaltung ist es dennoch absolut lesenswert und nach dem spannenden Ende ist man quasi gezwungen, weiterzulesen, man will wissen, wie es mit Sonja und Darian weitergeht.


