Eine Erlaubnis, Hogsmeade zu besuchen wäre in diesem Schuljahr das Größte für Harry – aber sein Onkel will die Bescheinigung nur dann unterschreiben, wenn sich Harry der gehassten Tante Magda gegenüber vorbildlich benimmt. Er versucht es, aber als sie seine Eltern beleidigt, rastet er aus und bläst sie auf. In der Aufregung schnappt er sich seinen Koffer und verschwindet. Er rechnet mit einem Schulverweis wegen unbefugter Zauberei und fährt deswegen mit einem magischen Bus zur Winkelgasse, um dort eine Zeitlang zu bleiben. Als der Zauberminister Fudge ihn dort erwartet und entgegen seiner Befürchtung nicht herauswirft, sondern sogar schützen will, ist Harrys Verwirrung groß.
Den Grund erfährt er bald: Ein gefürchteter Zauberer ist aus dem Gefängnis Askaban ausgebrochen und dringt in die Schule ein. Was wollte er hier? Keiner möchte Harry die Wahrheit sagen, doch er findet heraus, dass dieser Mörder alleine hinter ihm her ist. Nur warum? Gemeinsam mit seinen Freunden versuchte er, die gefürchteten Wächter, Dementoren, abzuhalten und den Mörder zu finden und gerät dabei in ein Netz aus Verrat, Rache, Verleumdung und Feigheit. Auf diese Weise erfährt er Dinge, die anders scheinen, als sie sind.
Mein Fazit: Sirius bringt Leben in die Zaubererwelt und Harry erkennt, dass nicht jeder das ist, was er zu sein scheint. Für mich eines der besten Bücher der Reihe.


